SOKRATHERM-BHKW mit vollständig integriertem SCR-Katalysator

SOKRATHERM BHKW mit Einspritzdüse für Harnstoff und Druckluft (1), SCR-Katalysator (2) und Oxidationskatalysator (3).

Für unsere BHKW-Kompaktmodule mit Turboaufladung bieten wir serienmäßig eine kompakte, im Schalldämmgehäuse integrierte SCR-Katalysator Lösung an. Damit werden alle einschlägigen Grenzwerte der 44. BImSchV und bereits heute der ab dem 1.1.2025 für erdgasbetriebene BHKW-Anlagen mit 1 MW oder mehr Feuerungsleistung gültige NOx-Grenzwert von 0,1 g/Nm³ zuverlässig eingehalten. Diese BHKW-Typen können sowohl bereits ab Werk mit SCR-Katalysator ausgestattet, als auch für eine spätere Nachrüstung vorbereitet geliefert werden. Die NOx-Werte werden kontinuierlich gemessen, alle 10 Sekunden in der BHKW-Regelung geloggert und dem Anlagenbetreiber sowie den zuständigen Behörden die gemäß 44. BImSchV vorgeschriebenen Tagesmittelwerte über unseren RemoteManager zur Verfügung gestellt.

Da wir höchsten Wert auf eine möglichst umweltschonende Energieerzeugung legen, setzen wir in unseren BHKW-Kompaktmodulen bereits seit Jahrzehnten serienmäßig Katalysatoren ein. Bei den Kompaktmodulen mit Saugmotor (GG 50-260) ist dies jeweils ein geregelter 3-Wege-Katalysator für den Lambda=1 Betrieb, der schon heute ohne bauliche Änderungen die Emissionen unter die Grenzwerte auch der verschärften 44. Bundesimmissionsschutzverordnung (BImSchV) reduziert.

NOx-Emissionen des Typs GG 530 SCR vor und nach SCR-Katalysator bei verschiedenen elektrischen Leistungen

Für BHKW-Kompaktmodule mit turboaufgeladenem Motor haben wir bereits vor drei Jahren eine Lösung entwickelt, um die Emission von Stickstoffoxiden (NOx) vom damals gültigen Grenzwert 0,5 g/Nm³ auf unter 0,1 g/Nm³ zu reduzieren. Als Ergebnis dieser Entwicklungsarbeit haben wir auf der Hannover Messe 2017 den Prototypen des BHKW-Kompaktmoduls GG 402 SCR vorgestellt. Durch die Erweiterung der BHKW-internen Katalysatoranlage um einen SCR-Katalysator samt Zubehör wird die gewünschte deutliche Reduktion der NOx-Emissionen erzielt.

Erdgasbetriebene Blockheizkraftwerke produzieren schon seit Jahrzehnten Strom und Wärme mit deutlich weniger Schadstoffemissionen  als zum Beispiel herkömmliche Großkraftwerke (Strom) und Heizkessel (Wärme) in getrennter Erzeugung. So lagen bereits vor Inkrafttreten der 44. BImSchV die BHKW-Emissionen nach Angaben der Arbeitsgemeinschaft für sparsamen und umweltfreundlichen Energieverbrauch e. V. (ASUE) bei Kohlendioxid (CO2) um 58 %, bei Schwefeldioxid (SO2) um 98,5 %, bei Staub um 99 % und bei Stickoxiden (NOx) um 29 % unter denen der o.g. Energieerzeuger.

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